FAQs

WWOOF-Deutschland ist eine Organisation, die Interessierten die Chance bietet mit ökologischen Höfen Kontakt aufzunehmen. Dort kannst Du mindestens 2 Tage oder länger, im Tausch gegen Kost und Logis, mithelfen. (Landwirtschaftliche oder gärtnerische Vorkenntnisse sind dafür im allgemeinen nicht erforderlich)
… gibt nur Adressen von Höfen in Detuschland weiter und organisiert keine Aufenthalte und Reisen zu den Höfen.
… wurde im Herbst 1987 nach britischem Vorbild gegründet

WWOOF-Deutschland ist kein Reisebüro, sondern ein dezentral strukturierter Verein.
Daher haben wir weder Büro noch Telefon/Fax.

1995 haben wir beschlossen ein Postfach einzurichten, da die Mitarbeiter doch immer wieder wechseln und sonst Post von euch an eine veraltete bzw. dann private Adresse geht!

In dem du bei WWOOF-Deutschland für ein Jahr Mitglied wirst.
Das heißt: Du klickst auf “Anmeldung”, bestätigst die Registrierungsmail und aktivierst deine Mitgliedschaft durch Zahlung des Mitgliedsbeitrags, und zwar per:
1) PAYPAL (geht am schnellsten!)
2) ÜBERWEISUNG
3) POST + Bargeld

Die Adressen der Höfe in Deutschland bekommst Du bei uns für 18.- Euro (nur Onlinezugang) bzw. für 25.- Euro (Onlinezugang und gedruckte Hofliste). Mit diesem Betrag wirst Du gleichzeitig für ein Jahr Mitglied bei “Freiwillige Helfer auf ökol. Höfen e.V. ( WWOOF -Deutschland)”
(Die Mitgliedschaft verlängert sich nur, wenn Du im nächsten Jahr wieder den Mitgliedsbeitrag bezahlst! => Kein ABO!)

Wir werden öfter gefragt, weshalb bei WWOOF eine Mitgliedsgebühr gezahlt werden muss, wo es doch Adressen von ökologischen Höfen auch umsonst im Internet gibt. Auch wurde schon befürchtet, es würde sich um “Abzocke” handeln. Daher hierzu ein paar ausführlichere Infos:

Zunächst einmal: WWOOF-Deutschland ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, dessen Mitarbeiter die Arbeit lange Jahre ehrenamtlich gemacht haben. Aufgrund des steigenden Arbeits- und Organisationsaufwandes wird künftig ein Teil der anfallenden Aufgaben zu einer bezahlten Arbeitstelle gebündelt. Der Rest wird wird weiterhin ehrenamtlich erledigt. Als gemeinnütziger Verein dürfen wir auch keinen Gewinn erwirtschaften.
Der Druck und Versand von Hofliste und Rundbrief, Erstellungs- und Unterhaltungskosten für den Onlineauftritt sowie die Ausrichtung der jährlichen Pfingsttreffen und anderer Veranstaltungen wie z.B. das WWOOF-Europatreffen 2008 kosten viel Geld. Dafür kann jeder, der bei uns Mitglied ist, am jährlichem Pfingsttreffen teilnehmen (findet jedes Jahr auf einem anderen Hof statt, auf dem dann das ganze Pfingstwochenende zusammen gewwooft, gegessen, Kontakte geknüpft, ein buntes Rahmenprogramm erlebt,…etc. etc……. werden kann).
Zudem erhalten Mitglieder zusätzlich zur Hofliste den dreimal jährlich erscheinenden Rundbrief (mit Ergänzungen zur Hofliste, aktuellen Infos,…), in dem Höfe und WWOOFer auch kostenlos Kleinanzeigen schalten oder Erfahrungsberichte veröffentlichen können.

WWOOF-Deutschland hat somit im Gegensatz zu vielen Onlineportalen eine deutlich persönlichere und vor allem auch transparentere Note. Jedes Mitglied ist eingeladen, an der jährlichen Vereinssitzung inklusive Vorstandswahlen an Pfingsten teilzunehmen und sich selbst ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Sicher gibt es im Internet viele Adressen umsonst, dafür weniger Kontrolle; natürlich kennen auch wir nicht JEDEN Hof persönlich, sind aber doch mit vielen Mitgliedern in Kontakt und nehmen auch Beschwerden (seitens der WWOOFer oder der Höfe) sehr ernst.

1) weil du nicht bezahlt hast (siehe Buchungsstatus unter “Meine Daten”)
2) weil du keine / falsche Anschrift angegeben hast.
3) weil es leider auch bei uns Verzögerungen geben kann.

Wir (WWOOF-Deutschland) haben keine Hoflisten anderer Länder! In unserer Liste stehen allerdings auch einige ausländische Höfe (derzeit ca. 10), die Hofbesitzer sind dann natürlich meistens auch Deutsche.
Wenn Du nur Adressen von Höfen im Ausland haben möchtest, die NICHT in der deutschen Hofliste stehen, so bekommst Du diese nur über die jeweilige WWOOF-Organisation des entsprechenden Landes. siehe HIER
Da die WWOOF-Organisationen unabhängig voneinander bestehen, erhebt auch jede WWOOF-Organisation eine eigene Gebühr für die Hofliste des jeweiligen Landes!!!

Viele Länder haben ihre eigene WWOOF-Organisation, die jeweils ihre eigene Hofliste hat.
Also muß für jedes gewünschte Land eine eigene Mitgliedschaft/Hofliste bezahlt werden.
Wenn Du mehrere Länder bereisen willst, gibt es daneben noch die Möglichkeit, Dich bei WWOOF-Independent anzumelden. In deren Liste sind jedoch nur die Länder zusammengefaßt, die keine eigene WWOOF-Organisation haben! Schau am besten auf www.wwoof.org nach, ob die von Dir gewünschten Länder in der Independent-Liste enthalten sind.

WWOOF-Deutschland gibt nur Adressen weiter und organisiert keine Aufenthalte und Reisen zu den Höfen.
Also, wo auch immer Du WWOOFen möchtest, Deine Reise und den Aufenthalt darfst Du selbst organisieren.

Nicht generell! Nur auf Höfen, die ein Praktikum/FÖJ anbieten. Einen solcher Hinweis steht dann meistens in der Hofliste unter der Hofbeschreibung

Nein. (man muß in der Lage sein den Betrieb tatkräftig zu unterstützen)
Für Minderjährige gilt: immer erst beim Hof nachfragen, eventuell ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern nötig.

Bei einigen Höfen ist dies möglich, bei anderen nicht.
Hinweise hierzu stehen meist in der Hofbeschreibung; die Frage sollte aber in jedem Fall vorab noch einmal mit dem Hof persönlich abgeklärt werden!

Nein! Das Grundprinzip von WWOOF lautet:
“Mithelfen auf ökologischen Bauernhöfen gegen freie Kost und Logis!”
Manche Höfe bezahlen ein Taschengeld bei längeren Aufenthalten.

Bei WWOOF gelten allgemeine Richtlinien z.B. über die WWOOFzeit, die 5-6 Stunden am Tag nicht überschreiten sollte (plus 1 freier Tag pro Woche). Leider kommt es manchmal vor, dass sich sowohl WWOOFer als auch Höfe nicht daran halten (“Faulenzerei” bzw. “Ausbeuterei”). Hier sind wir sehr auf Erfahrungsberichte angewiesen – diese nehmen wir sehr ernst, ggf. kann das auch im Ausschluss eines Mitglieds / Hofes enden.

Siehe auch Grundlegendes

Das kann von Hof zu Hof unterschiedlich sein; die meisten Höfe freuen sich, wenn sich die WWOOFer so früh wie möglich anmelden, weil sie dann planen können (Du solltest Dich dann natürlich auch an Deine Zusage halten!!!), es kann aber auch sein, dass sie noch gar nicht so weit im Voraus planen können.
Das solltest Du also immer mit dem jeweiligen Hof persönlich abklären; manchmal stehen Hinweise dazu auch schon in der Hofbeschreibung.

WWOOF-Deutschland bietet keinen Versicherungsschutz!
Unfallversicherung: Alle zufälligen oder regelmäßigen Helfer sind von der Unfallversicherung geschützt, die jeder Bauernhof haben muss. Sie steht in der Regel auch für schwere Fälle ein. Grobe Fahrlässigkeit ist wie immer zu vermeiden.

Haftpflicht- / Kranken- Unfallversicherung kann bei http://www.oveuropa.com für WWOOF`erInnen mit den folgenden Leistungen abgeschlossen werden:
The main details are: The Insurance Association OVEuropa provides an insurance in all countries except Canada and USA. (25,00 € per year). It supplies protection for WWOOFers and hosts. The insurance is voluntary.
This insurance covers: “ third party damages “ personal damages up to 50.000 € “ medical costs.

Arbeitslosenversicherung: gibt's in der Landwirtschaft nicht, allenfalls auf Betrieben mit Arbeitnehmern der Tarifgruppen Bauen/Agrar/Umwelt. Das können sich aber nur hochrationalisiserte Betriebe leisten, die wiederum kaum Wwoofer nehmen, weil sie schließlich Geld verdienen müssen und sich nicht mit neugierigen jungen Leuten beschäftigen können.